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Schwierige Menschen, schnelleres Altern?
Belastende Beziehungen können der Gesundheit ebenso schaden wie Einsamkeit. Eine US-Studie zeigt, dass schwierige Menschen im nahen Umfeld messbare körperliche Effekte haben und die biologische Alterung beschleunigen, besonders innerhalb der Familie. Während die Forschung meist die positiven Seiten sozialer Kontakte betont, untersuchten die Wissenschaftler nun gezielt negative Einflüsse. Im Ergebnis zeigte sich, dass regelmäßiger Umgang mit belastenden Personen in direkter Verbindung mit schnellerem biologischen Altern steht.
Analysiert wurden Daten von 2.345 Erwachsenen, inklusive Angaben zu sozialen Kontakten und biologischen Altersmarkern aus Speichelproben. Rund 30 % nannten mindestens eine belastende Person, etwa 10 % mehrere. Häufiger betroffen waren Frauen, Rauchende, gesundheitlich Belastete und Menschen mit schwieriger Kindheit. Vor allem enge, kaum vermeidbare Beziehungen – etwa in der Familie oder im Arbeitsumfeld – erwiesen sich als problematisch. Der stärkste Effekt zeigte sich bei Familienkonflikten, schwächer hingegen bei Kollegen oder Nachbarn. Für Partnerschaften fand sich kein klarer Zusammenhang.
Mithilfe epigenetischer Uhren wurde das biologische Alter bestimmt. Jede zusätzliche belastende Person war mit etwa 1,5 % schnellerer Alterung pro Jahr verbunden; Betroffene waren im Schnitt rund neun Monate „älter“ als Vergleichspersonen. Die Effekte sind klein, können sich aber langfristig summieren. Zusätzlich zeigten sich mehr psychische Beschwerden, ungünstigere Körperwerte und erhöhte Entzündungsmarker.
Als Ursache gilt anhaltender Stress, der über Hormone wie Cortisol körperliche Prozesse negativ beeinflusst. Auch wenn kein eindeutiger Ursache-Wirkungs-Beweis vorliegt, sprechen die Daten dafür, dass belastende Beziehungen langfristig schaden. Für gesundes Altern ist daher nicht nur Einsamkeit entscheidend, sondern auch die Qualität sozialer Kontakte.
Byungkyu, L. et al
Negative social ties as emerging risk factors for accelerated aging, inflammation, and multimorbidity
PNAS
2/2026